Bilder des Jahres 2019

 

Auf dieser Seite werden in unregelmäßigen Abständen immer wieder neue Arbeiten der Künstlerin vorgestellt.

 

„Ich schaute in den Spiegel und sah dieses Bild.“, Öl auf Leinwand, 90 x 120 cm

 

Wenn Sie dieses Bild betrachten ist es die vierte Spiegelung des Seins. Wenn Ihr Blick Sie das Bild erkennen lässt, ist es die fünfte. Wird das Dargestellte dadurch erfassbarer? Ja, ganz bestimmt. Bestimmt nicht für jeden. Aber wer erwartet, jeden erreichen zu können? 

 

 

 

Freude oder Eines Tages wird die Sonne untergehen. Bis dahin lasst uns Spaß haben, Acryl auf Leinwand, 83 × 97 cm

Wir haben es geschafft. Das Klima der Erde verändert sich. Durch uns, die Menschen. Erstmalig in der Geschichte unseres Planeten wird das Klima durch Lebewesen verändert. Wenn wir unser besinnungsloses Tun nicht selbst aufhalten, zerstören wir unsere Lebensmöglichkeit. Aber wen interessiert es? Mehr als 3 Milliarden Menschen sind nicht einmal
darüber informiert, trotz World Wide Web, das eben noch nicht weltweit ist. Und der Rest? Nur die wenigsten sind bereit, ihre Lebensweise tatsächlich zu ändern. Der größte Teil der Informierten spielt Titanic.

In diesem Kontext entstand Koki van Trottens Gemälde "Freude oder Eines Tages wird die Sonne untergehen. Bis dahin lasst uns Spaß haben."

 


 

Segeln über dem Müggelsee, Acryl auf Leinwand, 100 x 120 cm

 

Von allen Elementen ist Wasser am wandlungsfähigsten. Es ist die einzige chemische Verbindung auf der Erde, die in der Natur als Flüssigkeit, als Festkörper und als Gas vorkommt. Wasser hat unseren Planeten geformt und gestaltet und ist die Grundlage allen Lebens.

„Segeln über dem Müggelsee“ greift die Agilität und Unbändigkeit des Wassers auf, lässt den Blick des Betrachters gleiten und ist eine Liebeserklärung von Koki van Trotten an den Müggelsee.

 

 

 

In den Gärten, Öl auf Hartkarton, 42 x 60 x 3 cm

Gott erschuf erst den Garten Eden, bevor er sich an Adam versuchte. Aber auch ohne den Glauben an die Schöpfungsgeschichte erscheint die Reihenfolge logisch. War der Garten doch nicht nur als Nahrungsquelle gedacht, was die Veganer noch heute erfreut; mit dem Baum des Lebens und dem Baum der Erkenntnis übernahm dieser Garten auch Wegweiser-Funktionen für den ersten Menschen. Doch was hilft alle Vorsorge, wenn der Mensch nicht hören will. So ließ die Vertreibung aus dem Garten nicht lange auf sich warten. Aber die Sehnsucht blieb.

Fast jeder zweite Deutsche besaß 2018 (35,72 Mio.) einen Garten. Als privaten Rückzugsort im Grünen. „In den Gärten“ lässt Strukturen erkennen, die in allen Gärten zu finden sind.

 

 

Im Garten der Linie, Öl und Gouache auf Leinwand, 70 x 90 cm

 

„Im Garten der Linie“ lässt die Gedanken schlendern. Wer nach dem Draufblick zum Durchblick vorangekommen ist, erkennt Aussichtspunkte in diesem Garten, von denen ein Fernblick möglich ist. 

 
 
 
Innenseite der Linie_14, Öl auf Karton, 33,8 x 30,8 cm

Haben sie schon einmal versucht, sich ausschließlich auf eine Aufgabe zu konzentrieren? Nicht nur für einen Moment. Sondern so richtig. Ausschließlich. Wenn Ja, dann sind sie sicher nicht bei Facebook oder anderen sozialen Networks. Denn die damit verbundene Erwartungshaltung an diese Kommunikation ist, wie inzwischen Untersuchungen belegen, ein Kreativ-Killer. Nicht umsonst erlauben die Entwickler dieser neuen Medienwelt in Silicon Valley ihren Kindern nur eine stundenweise Nutzung pro Tag. Aus diesem Grund finden sie Koki van Trotten auch nicht bei Facebook. Volle Konzentration auf ihre Arbeit ist ihr wichtiger. Und so entstand „Innenseite der Linie_14“ an langen Abenden ohne Störungen durch die Außenwelt.

 

 

Blau_Im Spiegel des Wassers ..., Öl auf Leinwand, 90 x 120 cm

 

„Im Spiegel des Wassers erkennt man sein Gesicht. Im Spiegel seiner Gedanken erkennt der Mensch sich selbst.“ (Bibel, Sprüche 27, 19)

 

Hat man die Kraft, die Liebe seines Lebens zu leben? Auch Koki van Trotten studierte zuerst Architektur. Vorsichtshalber. Etwas, was ihr sicherer erschien – als Malerei. Wie das so ist, wenn Eltern mitdenken. Aber ihre Kraft war viel stärker, als zunächst selbst angenommen. Geblieben ist von diesem Abstecher eine Liebe auf den zweiten Blick – zur Architektur. Und ihre Begeisterung für die Formen und Möglichkeiten auch dieser Kunst. Die Architekten von COOPHIMMELB(L)au zum Beispiel, einem Wiener Architekturbüro, das seit 50 Jahren weltweit gefragt ist, beschreiben ihr Konzept so: `Coop Himmelb(l)au ist keine Farbe, sondern die Idee, Architektur mit Phantasie leicht und veränderbar wie Wolken zu machen.“ "Und ich nehme Öl dazu", ergänzt Koki van Trotten und ließ sich vom Jubiläumsbildband dieser Architektengruppe zu diesem Bild inspirieren.